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Peers im ÖBH als psychosoziale Ersthelfer

Warum engagiert man sich als Peer beim Österreichischen Bundesheer?

Weil man weiß, wie wichtig psychologische Erste Hilfe sein kann – nicht nur im akuten Notfall, sondern auch dann, wenn sich Kameradinnen und Kameraden mit persönlichen Problemen oder psychischen Belastungen anvertrauen.

Peers sind Vertrauenspersonen im System: Sie hören zu, erkennen frühzeitig Belastungen und leisten einen wichtigen Beitrag zur psychischen Einsatzfähigkeit - unter absoluter Verschwiegenheit. Sie bilden sich regelmäßig weiter, reflektieren ihr Handeln und zeigen damit ein hohes Maß an Engagement und Verantwortung – zusätzlich zum regulären Dienst und oft über die Dienstzeit hinaus. 

Seit 1999 bildet der Heerespsychologische Dienst Peers aus. Die zweistufige Ausbildung umfasst 64 Stunden und wird regelmäßig durch Refresher vertieft. Im ÖBH sind rund 310 Peers an den unterschiedlichen Dienststellen im Einsatz.

Gerade ist die erste Peer-Basisausbildung des Jahres 2026 zu Ende gegangen – mit 13 engagierten Teilnehmenden aus ganz Österreich und einem intensiven Ausbildungsumfang von vier Tagen.

Danke an alle Peers im ÖBH für euren Einsatz – ihr macht einen Unterschied.